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Koniotomie-Besteck

Unter einer Koniotomie ist das Öffnen der Atemwege zu verstehen durch eine Luftröhrenpunktion. Koniotomie wird aus dem Griechischen hergeleitet (Kegel, Ring). Sie wird in Höhe des Kehlkopfes aufgrund einer akuten Erstickungsgefahr durchgeführt und ist eine Behandlungsmethode, wenn keine Intubation (Einführen eines Tubus) oder Tracheotomie (Luftröhrenschnitt) mehr möglich ist.

Dafür wird ein sogenanntes Koniotomie-Besteck, für eine ärztliche lebensrettende Notfallmaßnahme, benötigt. Mit dem Besteck wird ein künstlicher Zugang zu den Atemwegen geschaffen - direkt über den Kehlkopf. Durch Atemnot beziehungsweise Atemstillstand entsteht ein Sauerstoffmangel, der durch diese Methode verhindert werden kann.

Das Koniotomie-Besteck besteht aus einer Metallkanüle, mit der die Punktion durchgeführt wird. Der Durchmesser beträgt etwa vier Millimeter. Eventuell wird bei der Punktion ein Trokar benötigt. Dies ist ein Hilfsmittel, um einen Zugang zu den Atemwegen zu schaffen und offen zu halten. Hinzu kommt ein Tubus, der einen geringen Durchmesser hat, und der direkt in die Luftröhre zwischen Ring- und Schildknorpel eingeführt wird.