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Maßnahmen bei Blutungen

In der Liste der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfälle reiht sich weit oben die falsche Bedienung von Werkzeugen und Maschinen ein. Ein klassisches Beispiel: Der Handwerker, der mit einem Cuttermesser ein Kabel schneidet und das Messer dabei in Richtung des Körpers hält. Das geht 100 Mal gut, bis er doch mit dem Cuttermesser abrutscht und sich die Messerklinge in den Körper rammt.

Die Folge: die verletzte Körperstelle beginnt zu bluten. Je nach Tiefe der Verletzung verliert der Betroffene mehr oder weniger Blut. Starker Blutverlust verursacht einen sogenannten hämorraghischen Schock – und das bedeutet Lebensgefahr. Es gilt die Blutungen so schnell und gut es geht zu stoppen.

Wie das geht, erklären wir in unserer Anleitung zur Ersten Hilfe bei Blutungen.

Maßnahmen:

  • Die Wunde sollte keimfrei abgedeckt werden
  • Wenn erforderlich, Schocklagerung vornehmen
  • Falls notwendig, Druckverband anlegen

Druckverband anlegen:

  • Wundauflage auf die Wunde legen und fixieren
  • Druckpolster (z. B. Verbandpäckchen) auf der Wundauflage platzieren
  • Stramm mit Binden umwickeln

Bedrohliche Blutungen aus Wunden



Bei Abriss von Köperteilen

Maßnahmen:

  • Abgetrenntes Körperteil suchen, nicht abwaschen
  • So wie vorgefunden in keimfreies, kühles Verbandmaterial einwickeln
  • In Replantat-Beutel mitgeben

Hier finden Sie nützliches Verbandmaterial zur schnellen Erstversorgung