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Otoskop

Das Otoskop (aus dem Griechischen: Ohr-Seher) ist ein medizinisches Untersuchungsgerät, mit dessen Hilfe der äußere Gehörgang und das Trommelfell betrachtet werden kann.

Es besteht aus einem Handgriff, in den die Stromversorgung für die Beleuchtung integriert ist, und einem Kopf, auf den vorne ein Ohrtricher aufgesteckt werden kann, der in den Gehörgang eingeführt wird. Diese Ohrtrichter gibt es als Einmal-Artikel aus Plastik oder sterilisierbar aus Stahl. In den Kopf ist eine schwenkbare oder aufschraubbare Lupe integriert.

Bei älteren Modellen ist die Lampe in den Kopf integriert, was zu einem etwas kleineren Sichtfeld führt. Bei moderneren Geräten wird das Licht über eine Fiberglasoptik so in den Kopf geleitet, so dass keine Verkleinerung des Sichtfeldes auftritt. Die neuesten Entwicklungen gehen dahin, mehrere LEDs direkt in den Kopf zu integrieren. Auch so ist ein großes Sichtfeld gewährleistet und es entfällt die teure Fiberglasoptik. Der geringe Stromverbrauch der LEDs, die zudem dimmbar sind, macht eine preiswerte Stromversorgung durch Batterien möglich. Akkus und Ladeeinrichtungen entfallen.

Man unterscheidet zwischen Warmlicht- und Kaltlicht-Otoskopen. Dies bezieht sich auf die Farbtemperatur des weißen Lichts. Warmes Weißlicht wirkt rötlicher, kaltes bläulicher. Viele Ärzte bevorzugen Kaltlicht-Otoskope, da bei diesem Licht Rottöne besser differenziert werden können, was für die Beurteilung von Entzündungsprozessen von Vorteil ist. Auch LEDs liefern eher kälteres Licht.

Heine und KaWe sind sehr bekannte Hersteller für diese Geräte. Die Firma Luxamed hat die LED-Otoskope entwickelt. Einfache Otoskope mit Batteriegriff sind ab ca. 50 € käuflich zu erwerben, hochwertige Geräte können auch mehrere 100,- € kosten.