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steril

Als steril werden werden medizinische Gegenstände und Materialien bezeichnet, die frei von Mikroorganismen, wie Bakterien, Pilzen und Viren, und deren Ruhestadien, wie z. B. Sporen, sind. Da durch Gegenstände, die unsteril sind, Krankheiten übertragen werden können, ist dies eine Maßnahme, solches zu unterbinden.

Eine 100% Sterilisierung ist technisch nicht möglich. Heutige Norm ist, dass von einer Millionen sterilisierter Artikel nur einer einen einzigen Keim enthalten darf.

Bei der Sterilisation kommen verschiedene physikalische und chemische Verfahren zur Anwendung.

Das verbreitetste Verfahren ist die Dampfsterilisation im Autoklaven; das zu sterilisierende Gut wird bei 2 bar Druck 20 Minuten Wasserdampf von 121° C ausgesetzt, oder bei 3 bar 5 Minuten bei 134° C.

Heißluftsterilisation erfolgt in Laboren durch Ausglühen metallischer Geräte bei 500° C in einer offenen Flamme oder durch Erhitzen in einem Heißluft-Sterilisationsschrank zwischen 160° C und 180° C für bis zu zwei Stunden.

Bei wärmeempfindlichen Materialien wie Endoskopen erfolgt eine chemische Sterilisation. Die Materialien werden in gasdurchlässige Folie eingepackt und mit Gasen wie Formaldehyd, Ethylenoxid oder Peressigsäure behandelt.

Daneben gibt es für spezielle Anwendungsbereiche noch zahlreiche andere Verfahren.

Unter Sterilwasser versteht man entmineralisiertes und sterilisiertes Wasser, das zur Luftbefeuchtung in Beatmungsgeräten, Inhalationsapparaten und Luftbefeuchtern verwendet wird. Da so befeuchtete Luft tief in die Lungen eindringt, ist eine Gesundheitsgefährdung durch verkeimtes Wasser sehr hoch. Kalkhaltiges Wasser verunreinigt zudem die Geräte, so dass ihre Funktionsfähigkeit darunter leidet.